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Augenarzt Dr. Hoffmann
Online-Rezeption
Augenarztpraxis & Sehschule · Bremervörder Str. 42 · 21682 Stade

Gezielte Netzhaut-Behandlungen

Netzhaut-Laser (Argon-/Diodenlaser)

Der Netzhaut-Laser gehört zu den bewährten Verfahren in der Augenheilkunde, um krankhafte Veränderungen der Netzhaut frühzeitig zu behandeln und schwerwiegende Folgen wie eine Netzhautablösung zu verhindern.

Durch gezielte Laserimpulse werden kleinste Areale der Netzhaut kontrolliert verödet bzw. stabilisiert. So lassen sich gefährdete Bereiche „abdichten“ oder krankhafte Prozesse gezielt bremsen. Das Verfahren ist präzise, gewebeschonend und wird seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt.

Wirkweise des Netzhaut-Lasers

Der Laser setzt punktgenaue Lichtimpulse auf die betroffenen Netzhautbereiche. Dabei entstehen winzige Koagulationspunkte (Narben), die das Gewebe festigen und stabilisieren.

  • Bei Netzhautlöchern wird die Umgebung „verschweißt“, um ein Fortschreiten zur Netzhautablösung zu verhindern.
  • Bei Durchblutungsstörungen oder diabetischen Veränderungen werden krankhafte Gefäßprozesse reduziert.
  • Ziel ist es immer, die Netzhaut langfristig zu sichern und das Sehvermögen zu erhalten.

Die Behandlung erfolgt dabei äußerst präzise und unter Schonung der umliegenden Strukturen.

Typische Einsatzgebiete

1. Netzhautlöcher und -risse

Kleine Defekte in der Netzhaut können unbehandelt zu einer Netzhautablösung führen. Durch eine frühzeitige Laserbehandlung wird das umliegende Gewebe stabilisiert und das Risiko deutlich reduziert.

2. Diabetische Netzhauterkrankung (diabetische Retinopathie)

Bei Diabetes können krankhafte Gefäßveränderungen in der Netzhaut entstehen. Der Laser hilft, undichte oder neu gebildete Gefäße zurückzudrängen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

3. Netzhautdegenerationen und Durchblutungsstörungen

Auch bei bestimmten degenerativen Veränderungen oder Gefäßverschlüssen kann der Netzhaut-Laser eingesetzt werden, um die Netzhaut zu stabilisieren und Folgeschäden zu begrenzen.

Ablauf der Behandlung

Die Laserbehandlung erfolgt ambulant und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Vorab werden Augentropfen zur Pupillenerweiterung und Betäubung verabreicht.

Während der Behandlung sitzt der Patient bzw. die Patientin an einem speziellen Lasergerät. Über ein Kontaktglas werden die Laserimpulse gezielt auf die Netzhaut gerichtet. Dabei können Lichtblitze sichtbar sein; vereinzelt wird ein leichtes Stechen oder Wärmegefühl wahrgenommen.

Nach der Behandlung kann das Sehen vorübergehend etwas verschwommen sein. In den meisten Fällen ist jedoch keine längere Ausfallzeit erforderlich. Regelmäßige Kontrollen sichern den Behandlungserfolg.